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Fa. Meister verzichtet auf Weihnachtsfeier und Präsente

Jeweils 5.000 Euro an drei Beverunger Institutionen

Von Peter Vössing
Beverungen – Über eine vorzeitige weihnachtliche Bescherung durften sich jetzt das Rote Kreuz Beverungen, der Beverunger Tisch und die Beverunger Jugendfeuerwehr freuen. Die Firma Gustav Meister GmbH (Spezialfabrik für Industriesiebe) spendete jeweils 5.000 Euro an diese Institution.

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Spendenübergabe: (v.l.) Walter Frischemeyer und Stephan Schwarzendahl (DRK), Manfred Meister und Markus Meister (Fa. Meister), Gisela Koch (Beverunger Tisch), sowie Johanna Bönning und Mario Bönning (Jugendfeuerwehr).

© Foto: Vössing

Im Rahmen einer feierlichen Spendenübergabe waren DRK-Vorsitzender Walter Frischemeyer und Rotkreuzleiter Stephan Schwarzendahl, Gisela Koch vom Beverunger Tisch sowie Jugendfeuerwehrleiter Mario Bönning und Jugendfeuerwehrfrau Johanna Bönning anwesend.
Begrüßt wurden sie von den beiden Firmenchefs Manfred und Markus Meister. Die Beteiligten staunten nicht schlecht, als Manfred Meister bekannt gab, dass die drei Beverunger Institutionen jeweils eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 5.000 Euro erhalten würden. „Wir haben in diesem Jahr bedingt durch die Pandemie auf unsere Weihnachtsfeier und die Firmen-Weihnachtspräsente verzichtet. Dafür haben wir uns entschieden, mit dem Geld Beverunger Vereine und Institutionen zu unterstützen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen“, erklärte Manfred Meister.
Als Vertreterin des Beverunger Tisches erläuterte Gisela Koch, dass man monatlich zu den gesammelten Nahrungsmitteln aus den Beverunger Geschäften ca. 1.000 Euro zusätzlich für den Erwerb von Grundnahrungsmittel benötige um die ca. 85 Familien, die wöchentlich auf die Spenden angewiesen seien, mit dem Nötigsten zu versorgen. An jedem Dienstag, außer in Lockdown-Zeiten, sind ca. 12 ehrenamtlich Tätige mit der Versorgung der Bedürftigen beschäftigt. Von daher kann man die Spende natürlich wunderbar für den Nahrungsmittelerwerb einsetzen.
Walter Frischemeyer, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Beverungen, erklärte, dass auch sein Verein durch die Pandemie stark gebeutelt sei, da ja fast alle Einnahmequellen aus dem Sanitätsdienst zu Veranstaltungen, die ja alle ausgefallen sind, weggebrochen seien. Man ist im Moment auf die spärlichen Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und Blutspendeaktionen angewiesen. Die Spende könne nun gut für die Ausbildung der Jugendrotkreuzler eingesetzt werden.
Auch Jugendfeuerwehrleiter Mario Bönning freute sich über die großzügige Unterstützung. Im Moment seien 18 Jugendliche Mitglieder in der Beverunger Feuerwehr, die sich dem Helfen und Retten von Menschen in Not auf die Fahne geschrieben haben. Die Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren werden langsam an den Dienst der Feuerwehr herangeführt und in gemeinsamen Aktionen geschult. Hier kann das Geld sehr gut eingesetzt werden.
Manfred Meister und Sohn Markus Meister freuten sich, dass ihre Spenden so sinnvolle Verwendungen finden. „Wir sind sehr gut ohne Kurzarbeit durch das Pandemiejahr gekommen, unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt und eine weitere Firmen-Expansion vor Ort ist in Planung. Da ist es für uns ein Bedürfnis, Institutionen, die Menschen helfen, finanziell zu unterstützen“, erklärte Manfred Meister.

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