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Vortrag bei der kfd Blankenau

Geschichte der Burg Blankenau

Blankenau (brv) - Die kfd Blankenau hatte den jetzigen Besitzer der früheren Domäne Blankenau, Arwed Hilla, zu einem Vortrag eingeladen.

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Vortrag von Arwed Hilla über die Burg Blankenau.

© Foto: kfd Blankenau

Das Thema dieses Vortrags ging weit in die Vorgeschichte zurück. Es wurde über die die Errichtung der „Burg Blankenau“, die um 1315 erfolgte, berichtet.
Nachdem das Thema von allgemeinem Interesse war, hatte die kfd eine Einladung an alle Blankenauer ausgesprochen und im Anschluss an den Vortrag den Abend mit einer Oktoberfeier bei Haxe und Leberkäse ausklingen lassen. Der Einladung waren zahlreiche Blankenauer Bürgerinnen und Bürger gefolgt.
Es wurde berichtet, dass völlig unbekannt sei, wann sich erstmals Siedler in Blankenau niedergelassen hatten. Es wäre aber anzunehmen, dass spätestens in der Zeit der Völkerwanderung (375 – 600 n. Chr), als der germanische Volkstamm der Sachsen an die Weser kam und sich dort sesshaft machte, sich auch in Blankenau mindestens eine Familie niedergelassen habe, da im Bereich von Blankenau frisches Quellwasser zur Verfügung stand.
Im Verlauf der weiteren Geschichte fiel das Besitztum Blankenau (damaliger Name Upweredun - Oberwehrden) im 9. Jahrhundert an das Kloster Corvey. Die bereits genannte Burg wurde gemeinsam von dem Corveyer Fürstabt Rupert zu Corvey und dem Paderborner Fürstbischof Theodorich von Itter beginnend mit dem Jahr 1315 errichtet.
In den damaligen fehdereichen Zeiten, als das Faustrecht und das Raubrittertum in Blüte standen, sollte die Burg als Grenzburg eine Sicherung gegen die Braunschweiger (Fürstenberg) und die Hessen sein.
Arwed Hilla beschrieb ausgehend von einem alten Merianstich, der die Blankenauer Burg, aus Sicht von Meinbrexen zeigt, die Burganlage. Die Burg wurde 1701 nach fast 400 Jahren „geschliffen“. Es können daher nur Mutmaßungen über die Größe, den genauen Standort und die Anordnung der einzelnen Burgteile angestellt werden. Das Baumaterial für die jetzt bestehenden Gebäude der früheren Domäne, dürfte zu einem großen Teil von der ehemaligen Burganlage stammen.
Zur Verdeutlichung der Ausführungen wurden verschiedene Karten unter anderem eine topographische Karte verwendet.
Die Ausführungen stießen auf reges Interesse und hatten zahlreiche Diskussionen zur Folge.

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