Drucken Versenden
Verein „Atomfreies 3-Ländereck

Förderung von der Stiftung „atomerbe“

Würgassen (brv) - Der Verein Atomfreies 3-Ländereck e.V. erhielt die Zusage, dass er zu den ersten Initiativen gehört, die eine projektbezogene Förderung von der Stiftung atomerbe https://www.stiftung-atomerbe.de/ erhalten.

Bild anzeigen

Die Vorstandsmitglieder Heinrich Wenisch und Edith Götz.

© Foto: Atomfreies 3-Ländereck

Die Entscheidung fiel dann, die Förderung besonders öffentlichkeitswirksam zu verwenden und den Blick besonders auf den Aspekt der Logistik und die mutmaßlichen Transportrouten zu lenken, um diese ins Bewusstsein der betroffenen ortsansäßigen Bürger der jeweiligen Ortschaften in der Region zu bringen.
"Würgassen wurde in einem fragwürdigen Auswahlverfahren zur Drehscheibe für
den gesamten schwach- und mittelradioaktiven Atommüll Deutschlands bestimmt. Ein ungeeigneter Standort in einer der verkehrsmäßig am schlechtesten ausgebauten Regionen Deutschlands für ein Logistikprojekt mit derartigen Ausmaßen, zudem 132 km entfernt zum geplanten Einlagerungsort Schacht Konrad. Spötter sprechen sogar vom "größten Autobahnring Deutschlands" mit maximaler Enfernungen zu allen Autobahnanschlüssen über kurvige, schlecht ausgebaute Straßen, enge Brückenunterführungen durch zahlreiche Ortschaften direkt vorbei an den Häusern zigtausender Anwohner. Vielen Betroffen sind wahrscheinlich die Ausmaße und die persönliche Betroffenheit noch gar nicht bewusst“, erklärt Heinrich Wenisch.
"Wir haben dazu eine auffällige Plakatierung entworfen und produzieren lassen, durch die wir entlang dieser mutmaßlichen Transportstrecken den Focus der breiten Öffentlichkeit auch optisch einerseits auf die z.T. mangelhafte Infrastruktur und zum anderen auf die immense Zahl an zusätzlichen Atomtransporten lenken möchten, die 30 Jahre lang durch unsere Dörfer rollen sollen, und die Region und Umwelt durch Millionen zusätzliche Transportkilometer belasten würden. Dadurch möchten wir auch weitere Mitstreiter motivieren, sich am Widerstand gegen das geplante ZBL zu beteiligen. Im Namen des gesamten Vereins bedanken wir uns herzlich bei bei der Stiftung atomerbe für die Unterstützung unserer Vorstandsarbeit.", so Edith Götz.

Bilder & Videos

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder